Wer es schon für Provinz-Theater gehalten hat, dass Waghäusel eine "Dienstzimmer-Affäre" hat, der kann noch eine Steigerung erleben. Da nun angeblich ein "Sch...haufen" im Dienstzimmer des Beigeordneten, fühlt sich die örtliche CDU dazu aufgefordert, den Generalverdacht des Mobbings presseöffentlich gegen die Rathaus-Mitarbeiter auszusprechen.
Belege dafür: werden selbstverständlich keine genannt. Es reicht schließlich das reine Dreckschmeißen.
Kommunalpolitik
Oder überwachen die in den BNN zitierten Stadtratskollegen Burkard und Liebl die Rathaus-Räumlichkeiten? Wahrscheinlich nicht.
Es ist die - ziemlich peinliche - Fortsetzung der nun schon monatelangen Schmierenkomödie. Hauptsache der Bürgermeister kriegt ordentlich einen drauf. Und wenn das nicht an kommunalpolitisch relevanten Themen geht, dann muss es eben auf die billige Tour laufen.
Wie wäre es sonst zu erklären, dass beispielsweise in der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung nahezu alle Beschlüsse einstimmig gefallen sind?
P.S.: Nur damit kein Missverständnis aufkommt: mein Artikel hier rechtfertigt in keinerlei Weise irgendwelche nicht besonders witzigen Aktionen. Ich gehe aber davon aus, dass dies rathausintern am besten geklärt werden kann.
